Eine Frage des Glücks

Das Glück ist nur für diejenige eine Frage, die es nicht fühlen.
Dann kommen Fragen auf wie Glück entsteht, denn man sieht es bei jedem außer bei einem Selbst.
Das hat nichts zwangsläufig etwas mit den äußeren Lebensumständen zu tun – sondern vielmehr mit der Eigenwahrnehmung und mit dem Gefühl des Glückes nicht würdig zu sein.

Ich frage also: Ist es eine Frage des Glücks, wer auserwählt wird diesen Schatz in sich zu tragen, ohne sich um dessen Verlust sorgen zu müsse?
Oder ist es eine allgemeine Sorge nie wirklich glücklich zu sein? Selbst, wenn es Trauer, Angst und Wut in jedem Leben gibt- wie bleibt das innere Glück konstant?

Auch das glücklichste Leben ist nicht ohne ein gewisses Maß an Dunkelheit denkbar, und das Wort Glück würde seine Bedeutung verlieren, hätte es nicht seinen Widerpart in der Traurigkeit

Carl Gustav Jung

Mein Lebenslauf

Ich renne, renne
Meine Füße sind leicht
Meine Leidenschaft brenne
Ich fühle mich reich

Ich renne, renne
Durch Alleen, durch den Wald
Durch Straßen, durch Gassen
Ich fühl‘ mich befreit

Ich renne, renne
Vor mir nur davon
Vor mir ist‘s geheim
Zeit hab ich gewonnen


Für einen Moment befreit
Von Sorgen, von der Last
Das ist es nicht wert
Wenn ich mich verpass‘


Ich renne und renne
Denk’ an meine Seele
Denk‘ an meine Gesunheit
Ich bin mit mir unvereint

Ich renne, renne
Den ganzen Weg zurück
Den Brücken entgegen
Ohne mich fehlt das Herzstück

Für einen Moment befreit
Denke ich,habe mich wieder
Denke ich,renne nie wieder
Vor mir davon.