Eine Frage des Glücks

Das Glück ist nur für diejenige eine Frage, die es nicht fühlen.
Dann kommen Fragen auf wie Glück entsteht, denn man sieht es bei jedem außer bei einem Selbst.
Das hat nichts zwangsläufig etwas mit den äußeren Lebensumständen zu tun – sondern vielmehr mit der Eigenwahrnehmung und mit dem Gefühl des Glückes nicht würdig zu sein.

Ich frage also: Ist es eine Frage des Glücks, wer auserwählt wird diesen Schatz in sich zu tragen, ohne sich um dessen Verlust sorgen zu müsse?
Oder ist es eine allgemeine Sorge nie wirklich glücklich zu sein? Selbst, wenn es Trauer, Angst und Wut in jedem Leben gibt- wie bleibt das innere Glück konstant?

Auch das glücklichste Leben ist nicht ohne ein gewisses Maß an Dunkelheit denkbar, und das Wort Glück würde seine Bedeutung verlieren, hätte es nicht seinen Widerpart in der Traurigkeit

Carl Gustav Jung

Mein Lebenslauf

Ich renne, renne
Meine Füße sind leicht
Meine Leidenschaft brenne
Ich fühle mich reich

Ich renne, renne
Durch Alleen, durch den Wald
Durch Straßen, durch Gassen
Ich fühl‘ mich befreit

Ich renne, renne
Vor mir nur davon
Vor mir ist‘s geheim
Zeit hab ich gewonnen


Für einen Moment befreit
Von Sorgen, von der Last
Das ist es nicht wert
Wenn ich mich verpass‘


Ich renne und renne
Denk’ an meine Seele
Denk‘ an meine Gesunheit
Ich bin mit mir unvereint

Ich renne, renne
Den ganzen Weg zurück
Den Brücken entgegen
Ohne mich fehlt das Herzstück

Für einen Moment befreit
Denke ich,habe mich wieder
Denke ich,renne nie wieder
Vor mir davon.

#1 Locker Lieben

Sie liebt mich, sie liebt mich nicht. Er liebt mich, er liebt mich nicht. Du liebst mich, du liebst mich nicht. Ich liebe dich. Ich liebe dich nicht?
Es ist die Frage zwischen lieber locker lieben oder jede Liebe zerdenken? Wie kann man überhaupt ein irrationales Gefühl auf logisches Verhalten reduzieren? Wenn ich mich so verhalte, wird er/sie mich lieben. Wozu all der Druck, wenn wir locker lieben könnten?

Anders Lieben

Ich spürte da was
Es war mir bekannt
Dein Lächeln zu charmant
Gab es einen Anlass?
Ein Gefühl vor Wonne
Es hatte begonnen
Du lagst neben mir
Und das gefiel mir
Kein neues Gefühl
Mein Herz wurde kühl
Ich merkte da was
Die Brust wurde eng
Der Atem blieb weg
Auf die Angst war Verlass
Du lagst neben mir
Ich vertraue dir?
Ich hadere mit mir
Wenn ich dich mit mir addier'
Sind wir ein echtes Paar?
Ich fühle mich zu bipolar
Ja, nein, ich weiß es nicht
Verwirrung verdienst du nicht
Ich muss mich entscheiden
Sonst müssen beide leiden
Ich spür' ein klares Signal
Tief in mir bewegt sich was
Es wartet, dass ich's rauslass'
Stets hab' ich die Wahl im Leben
Ich möcht' Liebe eine Chance geben
Warme Gefühle betten mich ein
Ich will deine Liebe sein!

„Wieso kannst du nicht locker lieben?“
„Was ist, wenn andere schlecht über diese Liebe denken?“
„Was denkst du denn über diese Liebe?“
„Ich habe Angst, dass es nicht für immer ist!“
„Was wäre, wenn du so tun würdest, als wäre jetzt schon für immer?“
Wo soll ich anfangen zu lieben in einer Unendlichkeit?“
„Bist du bereit dich in die Unendlichkeit fallen zu lassen?
Wirst du mich auffangen? Denn sonst sind wir endlich.
Und das will ich nicht.

Was hat Liebe aus mir gemacht?


Die erste Nacht alleine verbracht
Was hat Liebe aus mir gemacht?
Oftmals fühle ich mich schwach
Was hat Liebe aus dir gemacht?
Du bist voll einsamer Stärke
Ich dachte nicht, dass ich's bemerke
Was fehlt mir zwischen uns?
Wäre ich nicht ich
würd' ich mich beneiden
Kannst du mich noch leiden?
Nein, ich zweifle nicht
Oder tue ich's doch?
Ohne dich fall' ich in ein tiefes Loch
Was hat Liebe aus uns gemacht?
Haben wir aneinander gedacht?
Die ganze dunkle, trauernde Nacht
habe ich nur an dich gedacht
Mir fehlt der Streit und das danach
Du bist die Person, die mein Schweigen brach'
Mit dir bin ich nur uns
ohne dich bin ich ein Nichts
So weiter leben kann ich nicht!
Doch mich lehrte diese Nacht
dass ich mir nur so fühle
weil ich niemals mit dir rede
Ich komme jetzt zu dir zurück
Denn nun erkenne ich mein Glück













Oh dear friend

Air as freezing as my
 feet, oh my
dear just have a seat
look at me my
forehead sweaty
say it to me:

Are you ready?


Skin as dry
as gin in bottles
Your crying face
disarming drawn
Your fate unknown
Oh dear friend,
don’t be sad

Mirror as reflective
as your thoughts
You look at me
straight out of it
like a ghost you
follow me , see
forgive yourself
inside of you,
inside of me
we’ll be free

Tonight we sit
on the wing chair
I hold the mirror
in my sweaty hands
All night long
my sorrows heavy
I’ve been sitting
here alone
talking to myself

Forgiveness as the key…


…smoothed my own way
One day I’ll like my faults
as much as I hated them
yesterday
But oh dear self,
don’t be sad at all
instead intend to
rise and not to fall
















Flower-Power

Blumen aus Alufolie

Es würde knistern
Wenn ich es würd‘ berühr’n
Es würde zerknicken
als würd‘ ich’s wollen zerstör’n

Sie steht dort in der Fensterbank
Von Weitem unantastbar
Ich geh‘ langsam den Gang entlang
Von Nahem so unlesbar

Es würde verwelken
Wenn ich’s würd‘ anhauchen
Es würde mich mit sich zieh’n
Ich würd‘ gern tiefer tauchen

Sie steht dort in der Fensterbank
Von Weitem ist sie fremd
Ich schau‘ sie mir Mal näher an
Ihre Blätter erscheinen krank

Es würde nur wachsen
Wenn ich würd‘ glauben
Es würde nur tanzen
Wenn ich würd‘ Angst mir rauben

Tag und Nacht steht sie auf der Fensterbank
Ich geh‘ jedes Mal den Gang entlang
Und als ich merkte ich heile,
da eilte ich zur Blume
Schaute hoffend auf sie drauf
Nach einem langen Winter,
da ging die Knospe auf

Natur der Blume

Meine Oma ist eine Blumennärrin. Sie hat wie sie selbst sagt einen „grünen Daumen“. Früher habe ich nie verstanden, was sie besonderes in den Blüten von Orchideen gesehen hat. Inzwischen kann ich sie ganz gut verstehen. Orchideen sind echte Schönheiten, die es in so vielfältigen Arten zu sehen gibt. Dank meiner Oma war ich schon mehrere Male im Orchideenhaus. Es ist jedes Mal eine schöne Erfahrung von der Natur zu lernen. Auch wenn Pflanzen mir nicht antworten oder Ratschläge fürs Leben geben, so geben sie mir doch eine gewisse Kraft.

 

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Berggarten, Herrenhausen (Hannover)

Zeuge der Z

Ich Ich wollte dir nur Liebe geben Doch jetzt steh‘ ich da Ganz ohne Plan Es ist so gewollt Wir passten einfach nicht Es ist so wie Fasten Diese Momente ohne dich Ich kann keine Liebe geben Keine Schwächen ansprechen Keine Nähe zulassen Doch dein‘ Glauben nicht vergessen Du suchtest in mir Halt Berührtest mich […]

Auf der Suche

Manchmal die Seele baumeln lassen
Sich auf sich selbst verlassen
Jeden Gedanken zulassen
Neue Vorsätze fürs Leben verfassen
Keine Chance auf Freiheit jemals verpassen

Einen Roadtrip planen
Neue Inspirationen erahnen
Alte Erinnerungen aus einer stauben Kiste herauskramen
Neue Fotos einrahmen

Ein kleines Gedicht ohne Ziel
Ein Menschenleben als Spiel
Im Alter nicht alt und senil
Erst lebendig fühlen als man der Liebe verfiel

Alles Glück und Unglück hat ein Ende
Der Perspektivenwechsel ist erst eine Wende