Gehirnlos

Am Horizont nur ein Seufzer, weit in der Ferne. Zu oft habe ich weggeschaut von den Gefühlen, die mich leiten. Das Gehirn erscheint zerteilt. Die eine Hälfte ist zufrieden mit dem Leben, das man hat. Was gibt es zu bemängeln? Ich habe ein Dach über den Kopf, fließendes Wasser, jeden Tag Essen, eine Chance auf Bildung,Freunde. Die andere Hälfte versteht das Universum nicht. Die Gefühlswelt hält mich fest, hat mich an mich selbst gefesselt. Keine eigene Freiheit ist dieser Hälfte gegönnt, kein ruhiger Schlaf. Nur an manchen Tagen ist die Hälfte still, lässt einen Funken Freude zu. Zu viele Gedanken rasen durch meinen Kopf, zu wenig Zeit bleibt mir zum Denken. 

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